________________________________________ Pigmente ________________________________________ ___________________ Produktinformation ___________________ Kreidezeit Naturfarben GmbH Cassemühle 3, D - 31196 Sehlem Telefon: 0 50 60 - 60 80 650 e-mail: info@kreidezeit. de, Internet: www.kreidezeit.de · OCKER GELB, GOLDOCKER
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Pigmente
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Produktinformation
Kreidezeit Naturfarben GmbH
Cassemühle 3, D - 31196 Sehlem
Telefon: 0 50 60 - 60 80 650
e-mail: info@kreidezeit. de, Internet: www.kreidezeit.de
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Natürliches Verwitterungsprodukt von eisenhaltigen
Gesteinen und Mineralien. Die färbende
Substanz ist Eisenoxidhydrat. Absolut
lichtecht und wetterfest. Herkunftsland ist
Frankreich, gelber Ocker kommt aber auch
sonst weit verbreitet auf der Erde vor. Mit allen
Bindemitteln verträglich.
Erdpigment, hergestellt durch Brennen von
gelbem Ocker. Färbende Bestandteile sind
Eisen(III)oxide.
Erdpigment, hergestellt durch Brennen gelber
Terra di Siena. Terra di Sienna enthält im
Gegensatz zu den Ockern einen gewissen
Anteil an Silikaten. Mit allen Pigmenten und
Bindemitteln verträglich, ein ausgezeichnetes
Lasurpigment.
Mischung aus grünen Mineralpigmenten (Spinellgrün,
Chromoxidgrün) und Talkum.
Absolut lichtecht und wetterbeständig, ungiftig,
mit allen Pigmenten und Bindemitteln verträglich.
ORANGE
Reiner synthetischer Rost, hergestellt über
Fällungsreaktionen aus wässriger Eisensulfatlösung.
Ungiftig. Absolut lichtecht, wetterfest
und mit allen Bindemitteln verträglich. Sehr
feinteilig und extrem färbekräftig. Bei den
Gelb- und Orangetönen handelt es sich um
Eisen(III)-oxide mit unterschiedlichem Kristallwassergehalt.
Eisenoxidbraun enthält zusätzliche Einlagerungen
von Eisen(II)oxid. Die Roten Eisenoxide
entstehen durch Wasserverlust beim Erhitzen
des gelben Eisenoxides auf Temperaturen
von 180°C bis über 800°C. Schwarz ist ein
magnetisches Mischoxid aus Eisen(II)- und
Eisen(III)-oxiden, in der Naturform als Magnetit
bekannt.
Natürliche Erdpigmente, die färbenden Bestandteile
sind Eisenhydrate mit Manganoxidhydraten
und Tonerdesilikaten. Durch den
Mangananteil wirken Umbren trocknungsbeschleunigend
in Ölfarben. Umbren kommen in
verschiedenen Farbtönen vor, je nach Eisenoxid-,
Manganoxid- und Silikatgehalt. Mit allen
Pigmenten und Bindemitteln verträglich, ungiftig,
absolut lichtecht und wetterbeständig.
Gewonnen aus einem natürlichen Mineral
(Rutil), gereinigt und wieder gefällt, zeichnet
sich Titanweiß in der Varietät Rutil durch besonders
hohe Deckkraft in allen Bindemitteln
aus. Rutil ist chemisch resistent, lichtecht und
ungiftig.
Künstliches Mineralpigment, hergestellt durch
Erhitzen von Soda, Ton und Schwefel. Es ist
ungiftig (zum Teil als Lebensmittelfarbstoff
zugelassen), mit allen Erdpigmenten mischbar,
jedoch nicht mit Kupfer- und Bleiverbindungen.
Ultramarinblau ist kalkbeständig, an
sich lichtecht, wetterbeständig, aber nicht säurefest.
Da unsere Atmosphäre heute einen
leicht säurehaltigen Charakter hat, ist Ultramarinblau
nur begrenzt im Außenbereich anwendbar
(kann zu Schwarzverfärbungen, bzw.
auch Entfärbung führen).
Ein ausgesprochenes Lasurpigment.
Künstliches Mineralpigment, Mischung aus
Ultramarinrot und Ultramarinblau. Es hat bei
der Herstellung eine etwas andere Brenntemperatur,
hergestellt durch Erhitzen von Soda,
Ton und Schwefel. Es ist ungiftig (zum Teil als
Lebensmittelfarbstoff zugelassen) und mit
allen Erdpigmenten mischbar, jedoch nicht mit
Kupfer- und Bleiverbindungen. Nicht im Außenbereich
einsetzbar (siehe Ultramarinblau).
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Spinelle sind Minerale unterschiedlichen Ursprunges
(magmatisch und metamorphogen),
jedenfalls meist hochtemperierter Entstehung.
Chemisch sind es Magnesium-Aluminate
(MgAl
Durch Einlagerung verschiedener Ionen im
vulkanischen Bildungsprozess entstehen teilweise
sehr farbige Spinelle. Diese farbigen
Spinelle werden auch als Edelsteine gehandelt.
Der gelbe bis orange-rote Stein heißt Rubicell,
der tiefschwarze, eisenhaltige aus Ceylon
heißt Pleonast. So ist auch der berühmte rote
Stein in der englischen Krone kein Rubin, sondern
ein Spinell.
Je nach den Elementen, die in die Kristallstruktur
eingelagert werden, unterscheidet
man Aluminium-, Eisen (III)-, Chrom-, Vanadium-
und Titanspinelle.
Die Herstellung:
Das Mineral Spinell und die Metalle werden
naß gemischt und dann auf 1200 - 1600 °C
erhitzt. Dadurch findet ein Ionen-Austausch
statt. Die Metall-Ionen werden sehr fest in die
Kristallstruktur eingelagert und sind nach dem
Abkühlen nicht mehr auswaschbar.
Die Spinelle haben einen Härtegrad von 8
(nach Mohs) und sind für Säuren und Laugen
nicht angreifbar.
Die Pigmente werden nach dem Glühen gewaschen
und gemahlen, um die entsprechende
Körnung zu erhalten.
Benutzt werden diese Pigmente unter anderem
zur Edelstein-Synthese (Modeschmuck)
oder in der Keramik für die Herstellung bestimmter
Farben beim Brennen.
Mineralien, die zur großen Gruppe der Spinelle
gehören, heißen z. B. Chromit, Franklinit,
Gahnit, Magnetit und diverse andere.
Die Spinell-Pigmente sind in allen Bindemitteln
einsetzbar. Sie erfüllen höchste Anforderungen
an Licht-, Wetter- und Chemikalienbeständigkeit.
Sie gelten toxikologisch als unbedenklich, so
daß sie auch zum Einfärben von Plastikgeschirr
oder Spielzeug zugelassen sind.
Sie gelten auch in Müllverbrennungsanlagen
als unbedenklich, da die Verbrennungstemperatur
nur ca. 1000 °C beträgt, die Pigmente
aber 1400 - 1600 °C vertragen.
K
Pigmente, die in Naßmahlverfahren auf
Titangelb-Pigmente aufgebracht wurden. Sie
zeichnen sich durch hohe Reinheit, Brillianz
und gute Deckkraft aus. Sie haben gute Lichtechtheiten,
sollen aber nicht im Außenbereich
angewendet werden.
Gebindegrößen und Preise entnehmen Sie
bitte der gültigen Preisliste.
Die beschriebenen Angaben wurden nach dem neuesten
Stand der uns vorliegenden Erfahrungen festgestellt. Wegen
der Verarbeitungsmethoden und Umwelteinflüsse sowie der
verschiedenartigen Beschaffenheit der Untergründe, muß
eine Verbindlichkeit für die allgemeine Rechtsgültigkeit der
einzelnen Empfehlungen ausgeschlossen werden. Vor der
Anwendung ist das Produkt vom Verarbeiter auf Eignung für
den Anwendungszweck zu prüfen (Probeanstrich).
Bei Neuauflage oder Produktveränderung verlieren die Texte
ihre Gültigkeit.
(22/08/2008)